Aktuelles
- „Was geht“ – und warum? Normative Perspektiven auf literaturwissenschaftliche Praktiken (Tagung Göttingen, 16.–18.07.2026)
- Projekt-Monographie „Praktiken des Plausibilisierens“
„Was geht“ – und warum? Normative Perspektiven auf literaturwissenschaftliche Praktiken
Fachtagung, 16.–18.07.2026, Hannah Vogt-Saal, Alte Mensa, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen
Organisation: Jana Eckardt und Simone Winko, unterstützt von Tanja Recke, Babette Kempf und Sidney Lazerus
Programm
Donnerstag, 16. Juli 2026
14:00–14:30 Uhr Jana Eckardt und Simone Winko (Göttingen): Begrüßung und Einführung
Sektion 1: Interpretieren – Moderation: Urania Milevski (Bremen)
14:30–15:30 Uhr: Eva-Maria Konrad (HU Berlin): Interpretieren lehren. Zur Kunst der Interpretation in literaturwissenschaftlichen Einführungswerken
15:30–16:00 Uhr: Kaffeepause
16:00–17:00 Uhr: Steffen Martus (HU Berlin): Bis „in den kleinsten Zellen des Werks“? Zur Suche nach der ‚Beweiskraft‘ von Belegstellen beim literaturwissenschaftlichen Interpretieren
17:00–18:00 Uhr: Simone Winko (Göttingen): State of the Art. Zum Markieren epistemischer, axiologischer und deontischer Standards in Interpretationstexten
Freitag, 17. Juli 2026
Sektion 2: Literaturgeschichten – Moderation: Simone Winko (Göttingen)
9:00–10:00 Uhr: Stefanie Messner (TU Darmstadt) und Axel Pichler (Wien): Normative Praktiken in der Literaturgeschichtsschreibung? Eine theoriegeleitete, computergestützte Exploration inferentieller Verknüpfungsmuster
10:00–11:00 Uhr: Jana Eckardt (Göttingen): Und warum? Rechtfertigungen literaturwissenschaftlicher Wertungen von Literatur
11:00–11:30 Uhr: Kaffeepause
Sektion 3: Rezensionen – Moderation: Jana Eckardt (Göttingen)
11:30–12:30 Uhr: Olav Krämer (Osnabrück): Theorien, Ziele und Normen: Die Pluralität literaturwissenschaftlicher Interpretationsarten im Spiegel der Rezensionspraxis
12:30–13:30 Uhr: Merten Kröncke (Stuttgart) und Stefan Descher (Göttingen/Magdeburg): Does It Matter Who Reviews Whom? An LLM-based Analysis of the Role of Career Stage, Age, and Gender in
Sektion 4: Normen in der Literaturwissenschaft – Moderation: Fotis Jannidis (Würzburg)
15:45–15:45 Uhr: Fabian Finkendey (Göttingen) und Tilmann Köppe (Göttingen): Ästhetische Wertschätzung als Norm in der Literaturwissenschaft
15:45–16:45 Uhr: Thomas Petraschka (Regensburg): Wie wissenschaftlich ist die Literaturwissenschaft? Ein Antwortversuch im Blick auf die aktuelle Wissenschaftstheorie
16:45–17:15 Uhr: Kaffeepause
17:15–17:45 Uhr: Organisatorisches zur Publikation u.a.
Samstag, 18. Juli 2026
Sektion 5: Gegenstands- und Methodenerweiterung – Moderation: Urania Milevski (Bremen)
9:00–10:00 Uhr: Sebastian Berlich (Siegen): An den Grenzen der Gattungstheorie. Normative Überlegungen zu Praxis und Theorie der Gattung am Beispiel ‚Popliteratur‘
10:00–11:00 Uhr: Fotis Jannidis (Würzburg): Der Heftroman als normativer Stolperstein: Der holprige Weg des Populären in die Literaturwissenschaft
11:00–11:15 Uhr: Kaffeepause
11:15–12:15 Uhr: Benjamin Gittel (Trier) und Julian Schröter (München): Was geht ab? Innovation und Kontinuität in der Digitalen Literaturwissenschaft
12:15–13:15 Uhr: Abschlussdiskussion (Moderation: Jana Eckardt und Simone Winko)
Hier geht es zu unserer Projekt-Monographie:
Simone Winko / Stefan Descher / Urania Milevski / Merten Kröncke / Fabian Finkendey / Loreen Dalski / Julia Wagner: Praktiken des Plausibilisierens. Untersuchungen zum Argumentieren in literaturwissenschaftlichen Interpretationstexten. Göttingen: Universitätsverlag 2024.